Ausbildungsbetrieb seit 1965

Aus Tradition und Überzeugung

Die Ausbildung zum damaligen Schlosser und heutigen Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik hat sich immens geändert. Der Anspruch an die Produkte wie Treppen, Geländer aus Stahl und Edelstahl, Fenster und Türen aus Aluminium, Brandschutzelemente hat sich erhöht. Wenn man diese anspruchsvollen Produkte fachfgerecht herstellen und montieren will, bedarf es einer Ausbildung die nicht minder den Anspruch unserer Kunden und den sehr umfangreichen Vorschriften und DIN-Normen entspricht. Die Erfahrung zeigt, dass der selbst ausgebildete Fachmann für unseren Betrieb die beste Option ist um den hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten.

Berufsbegleitende Fortbildungen werden in unserem Hause regelmäßig durchgeführt um zu gewährleisten, dass die Auszubildenden und Mitarbeiter auf dem neusten Stand der Technik sind. Folgende Bilder zeigen eine Schulung der Fa. HILTI in unserem Betrieb zum zertifizierten Befestigungstechniker.

 

Metallbauer ist ein Ausbildungsberuf nach der deutschen Handwerksordnung

Die Lehrzeit dauert 3 ½ Jahre, und findet im dualen System sowohl im Ausbildungsbetrieb als auch, vorwiegend der Berufsschule, in der überbetrieblichen Ausbildung statt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzt werden. Der Metallbauer kann sich im dritten Ausbildungsjahr für die einzelnen Sparten als Metallgestalter, Konstruktionstechniker oder Nutzfahrzeugbauer spezialisieren.

Wir bilden ausschließlich Konstruktionstechniker aus.

Der Beruf des Metallbauer fordert vom Auszubildenden das Erlernen eine Vielzahl verschiedener Fertigkeiten: Das Anreißen, Trennen und der Zusammenbau von Werkstücken nach Zeichnung, das Fügen durch Schraubverbindungen, Nieten oder Schweißen, die Bedienung von Maschinen zur Umformung, wie Kantbänke oder Biegemaschinen und die Bedienung von Ständerbohrwerken und Sägen. Nach wie vor ist aber auch die Beherrschung manueller Verfahren zur Kalt- und Warmumformung und zur Trennung oder Schleifen von Werkstücken von höchster Bedeutung. Der Auszubildende lernt die Bauteile fachgerecht zu montieren und kleinere Konstruktionen anhand eigener Aufmaßskizzen in der Werkstatt selber zu fertigen.

Die überbetriebliche Ausbildung in der Berufsschule soll dem Auszubildenden -auch fachübergreifendens- theoretisches Wissen vermitteln und zum Beispiel durch die Fächer Deutsch und Politik das Allgemeinwissen fördern. Eine Vielzahl überbetrieblicher Lehrgänge vermitteln darüber hinaus handwerkliches Wissen, zu denen die Ausbildungsbetriebe oft weder die Zeit, noch -auch aufgrund der häufigen Spezialisierung der Handwerksbetriebe- die fachlichen Mittel zur Verfügung haben. Grundsätzlich kann die Ausbildung auch in überbetrieblichen Ausbildungen der Berufs- oder Fachschulen absolviert werden. Größter Ausbilder ist jedoch das Handwerk, dessen Betriebe im Jahr 2009 etwa 36.000 Ausbildungsplätze betreuten. Die Ausbildung in einem Gewerbebetrieb bietet den Vorteil, dass der Auszubildende frühzeitig, praxisnah -auch unter Leistungsanforderung- in den Berufsalltag integriert werden.

Nach mehreren Jahren Berufserfahrung als Metallbauer besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zum Metallbaumeister. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer Spezialisierung und Weiterbildungsmöglichkeiten zum Techniker, beispielsweise in den Fachrichtungen Metallbautechnik, Maschinentechnik oder Automatisierungstechnik.

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